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Die Bremer Innenstadt hat Zuwachs bekommen: Mit dem Café Vinyl ist Am Wall 164 ein Treffpunkt entstanden, der Gastronomie und Kultur auf besondere Weise verbindet. Hinter dem Konzept stehen Christian und José León, Henryk Lorenz und Jaqueline Peters. Gemeinsam beleben sie die denkmalgeschützten Räume, in denen einst das Wallcafé und später die Lemon Lounge zuhause waren – diesmal mit Musik im Mittelpunkt.
Wer die Wendeltreppe hinaufgeht, findet einen Ort zwischen Retro-Charme und Klangraum: Platten, Plattenspieler und DJ-Pult stehen bereit, Sessel aus den 50er-Jahren laden zum Verweilen ein. Statt dunkler Farben bestimmen helle Töne und restaurierte Stuckdecken das Bild. Serviert wird Kaffee von der guatemaltekischen Familienplantage der Brüder León. Snacks und kleine Speisen ergänzen das Angebot – präsentiert auf Menükarten, die aus alten Vinylhüllen gestaltet sind.
Über den Cafébetrieb hinaus ist ein vielseitiges Programm geplant: Listening Sessions, musikalische Lesungen, DJ-Nachmittage und interaktive Formate, bei denen Gäste selbst aktiv werden können. Angelehnt an japanische Listening Cafés geht es hier nicht nur ums Hören, sondern ums gemeinsame Erleben. „Wir möchten einen Raum schaffen, in dem Musik, Geschichten und Begegnungen zusammenkommen“, beschreibt Henryk Lorenz die Idee.
Die Ansiedlung wurde durch die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) begleitet und im Rahmen von „City UpTrade“ gefördert – Teil des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“. Neun Projekte haben bereits von diesem Programm profitiert. Dass das Café Vinyl als inhabergeführte, kreative Geschäftsidee eine Förderung erhielt und mit viel Leidenschaft umgesetzt wird, freut uns besonders.
Geöffnet ist das Café Vinyl mittwochs bis sonntags von 10:00 bis 20:00 Uhr. Mit einem Mix aus Kaffee, Musik und kreativen Formaten ist ein Ort entstanden, der Menschen zusammenbringt und die Innenstadt lebendig hält. Mehr Infos auf der Website des Café Vinyl.
Das Fotos zeigt das Team vom Café Vinyl, v.l.n.r.: Christian Leon Henkle, Henryk Lorenz, Jacqueline Peters, José Leon Henkle