Meldung
Der Bauzaun rund um das ehemalige C&A-Gebäude am Hanseatenhof ist aufgestellt und im Inneren haben erste Rückbauarbeiten begonnen. Damit ist der Einstieg in den Umbau des Kaufhauses aus den 1980er-Jahren zu einer mischgenutzten Immobilie gemacht, die neues Leben in das Quartier bringt. Die größten Eingriffe werden ein neuer Lichthof und eine ganz neue Fassade sein, die den Hanseatenhof bereichert.
Aufgrund der Witterungsverhältnisse war die Baustelle an der Dechanatstraße – im wahrsten Sinne des Wortes – eingefroren, weshalb sich die Fertigstellung der Klimastraße um ein paar Wochen verzögert. Aber seit einiger Zeit gehen unter anderem die Pflasterarbeiten Schlag auf Schlag voran. Sichtbar wird schon jetzt der Qualitätsanspruch des ersten Bauabschnittes, der in einigen Jahren weiter in Richtung Balgebrückstraße und Domsheide seine Fortsetzung erfahren soll. Die ansässige Schülerschaft bekommt neue Aufenthaltsqualitäten und die Gewerbetreibenden im Schnoor freuen sich auf ein schmuckes Entrée sowie ein Stück Schwammstadt, was dort die Überflutungsgefahr bei Starkregen signifikant reduziert. Mit dem Frühling wird die Baustelle ein Ende haben und die Tiefbete erblühen.
In zwei Immobilien ist im Erdgeschoss schon wieder Gewerbe eingezogen, wo darüber Wohnungen entstanden sind, die bald oder schon jetzt in der Vermietung sind. In der ehemaligen Greensill-Bank in der Martinistraße 48-56 werden im Sommer die ca. 160 Serviced Apartments an den Markt gehen, in der Sögestraße 56 sind die 11 Wohnungen bereits annonciert. Damit schreitet die Belebung der Innenstadt auch in den Abendstunden und am Wochenende Schritt für Schritt voran, indem Menschen hier zu Hause sind. Dabei wird auch der Bestand neu in Wert gesetzt, bei beiden Projekten auf rein privatwirtschaftlicher Initiative, begleitet unter anderem durch neue Rahmenbedingungen Bremens.
Das Bürgerservicecentrum (BSC) ist von der Pelzerstraße an seinen neuen Standort in die Martinistraße 3 gezogen und hat nun rund 3.800 m² auf drei Ebenen – dem Erdgeschoss und zwei darüberliegenden Etagen – zur Verfügung. Die Wartebereiche sind viel großzügiger gestaltet, die Gänge breiter als am alten Standort und die Barrierefreiheit entspricht aktuellen Standards. Auch ist die verbesserte Erreichbarkeit durch die zentrale Lage an der Haltestellenanlage der Domsheide ein großer Pluspunkt.