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Die Glocke gehört zu den bedeutendsten Kulturhäusern Bremens. Sie steht für musikalische Exzellenz, prägt das kulturelle Profil der Hansestadt und ist weit über Bremen hinaus bekannt.
Nach Abschluss des Architekturwettbewerbs im Februar 2025 wurde der Siegerentwurf gemeinsam mit Architekt:innen und Fachplaner:innen weiterentwickelt. Das Projekt liegt im Zeitplan, auch der Antrag auf die vom Bund in Aussicht gestellten Fördermittel in Höhe von 40 Millionen Euro kann fristgerecht eingereicht werden. Mit ihrer Weiterentwicklung bietet sich nun die Chance, dieses Wahrzeichen für die kommenden Jahrzehnte zukunftsfähig aufzustellen. Die Vision ist ein offenes Haus für die ganze Stadt – ein Ort für Konzerte, Bildung, Begegnung und Musikvermittlung. Die Glocke soll künftig nicht nur am Abend, sondern den ganzen Tag über Menschen zusammenbringen und zum Verweilen einladen.
Dabei soll bewährtes erhalten bleiben. Der Große Saal wird weiterhin die Heimat der Bremer Philharmoniker, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und von Musica Viva sein, während der historische Kleine Saal seinen besonderen Charakter bewahrt. Gleichzeitig eröffnet die Weiterentwicklung neue Möglichkeiten. Ein dritter ovaler Saal erweitert mit seiner flexiblen Nutzung die programmatischen Möglichkeiten der Glocke und schafft Raum für zeitgemäße Konzertformate, Ensembleprojekte und kulturelle Experimente. Ergänzt durch multifunktionale Workshop-Räume, freizugängliche attraktive Aufenthaltsbereiche und ein erweitertes gastronomisches Angebot entwickelt sich die Glocke zu einem „Dritten Ort der Musik“.
Davon profitiert auch die Innenstadt. Als zentraler Kulturstandort wird die Glocke künftig noch mehr, auch überregionale, Besucher:innen anziehen und damit zur Belebung der Innenstadt beitragen. Kultur, Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus können gleichermaßen durch ein attraktives und lebendiges Konzerthaus im Herzen Bremens eine Stärkung erfahren.
Für die Realisierung des Projekts ist neben der Bundesförderung ein erheblicher Kofinanzierungsanteil erforderlich, den Bremen bis Ende 2026 nachweisen muss. Bremen verfügt über eine lange Tradition bürgerschaftlichen Engagements für Kultur. Die Weiterentwicklung der Glocke bietet die Chance, an diese Erfolgsgeschichte anzuknüpfen und ein kulturelles Wahrzeichen gemeinsam in die Zukunft zu führen. Neben den Mitteln der Freien Hansestadt Bremen können daher auch Unternehmen, Stiftungen, Sponsor:innen und engagierte Bürger:innen einen wichtigen Beitrag leisten. Ihre Unterstützung hilft dabei, den erforderlichen Eigenanteil für die Bundesförderung zu sichern und die Umsetzung dieses Zukunftsprojekts zu ermöglichen.
Ab Anfang Juli finden Sie auf der Projektwebsite www.glocke-im-wandel.de
Informationen zum Projekt, Einblicke in den Planungsprozess, Visualisierungen sowie die Möglichkeit, das Vorhaben durch Spenden zu unterstützen.