Meldung
Nachdem die BRESTADT das ehemalige Kaufhaus am Hanseatenhof vor einem Jahr erworben hat, steht nun ein Wettbewerb unter sechs Teams aus Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten an. Auf Basis einer Machbarkeitsstudie und des Senatsbeschlusses für eine Neubauvariante wird für das Horten-Grundstück eine planerische Grundkonzeption der zukünftigen Entwicklung in einem mehrstufigen kooperativen Vergabeverfahren ermittelt, das sich an einen breiten Beteiligungsprozess anschließt.
Ziel ist die Entwicklung alternativer Ideen und optimierter Konzepte für die anstehende Planungsaufgabe in einem lernenden Verfahren, in dem unterschiedliche stadtgesellschaftliche Akteure, teilweise im Austausch mit den Planungsteams, gemeinsame Erkenntnisse und Ideen generieren und diskutieren. So können – im kompakten Zeitrahmen – fachlich fundierte, breit abgestimmte und transparente Entscheidungen über die zukünftige Entwicklung des Grundstücks und des umgebenden Stadtraums erarbeitet werden.
Das Verfahren gliedert sich in einen kooperativen und einen kompetitiven Teil. Zunächst werden parallel erste Ideen, Erwartungen und Anforderungen in zwei Workshops mit einer Auswahl an Bürger:innen und Stakeholdern diskutiert. Darauf aufbauend entwickeln die Fachleute städtebauliche Vorüberlegungen und Nutzungsoptionen. Nach diesem dialogorientierten Teil wechselt das Verfahren in die Konkurrenz unter den Arbeitsgemeinschaften für den besten Lösungsansatz für die Neubebauung des Horten-Areals. Welches Zukunftsbild weiterverfolgt wird, entscheidet zum Jahresende eine interdisziplinär besetzte Jury.
Inhaltlich eingebettet sind Qualifizierungsverfahren und Partizipationselemente in die Strategie und den Aktionsplan Centrum Bremen 2030+. Zentrale Zielsetzung ist die städtebauliche, freiraumplanerische und nutzungsbezogene Transformation und Aufwertung des Bereichs mit dem ehemaligen Horten-Kaufhaus, im Herzen der Innenstadt Bremens.
Nähere Informationen zum Beteiligungsverfahren gibt es auf der Webseite www.butterbeidiezukunft.de