Domshof 2025+

Mehr Aufenthaltsqualität auf Bremens größtem Platz

Durch die Umgestaltung bekommt Bremens wichtigster Platz mehr Bäume, eine höhere Aufenthaltsqualität und bessere Bedingungen für den Wochenmarkt, Veranstaltungen und Gastronomie. Die Planungen liegen vor, eine Umsetzung ist in den kommenden Jahren geplant.
Credit: Wirtschaftsressorts / SowaTorini

Projektidee

Seit über 700 Jahren hat der Domshof seine heutige Größe – seine Gestaltung hat sich aber stets der Zeit angepasst. Zuletzt wurden vor 30 Jahren die Parkplätze für Autos verbannt und vor 25 Jahren bekam die Nordseite ein großes Glasdach und ein gläsernes Café. Das Welterbe Rathaus und Roland grenzt an den Domshof an, dessen prunkvolle Bankgebäude unter Denkmalschutz stehen. Die Transformation des größten Bremer Innenstadtplatzes erfordert also Sensibilität gegenüber der Umgebung und Mut, um neuen Herausforderungen zu begegnen und Zukunft zu gestalten.


Zukünftig sollen rund um den Domshof mehr und vielfältigere Angebote entstehen und der Platz insgesamt für mehr Menschen attraktiv werden – etwa durch neue konsumfreie Orte und mehr Aufenthaltsqualität. Neue Bäume bieten dann Schatten und verringern das Aufheizen des Platzes und der Radverkehr wird an die Ostseite verlegt, wo die Uni ihren Standort eröffnet. Auch in Zukunft soll der Domshof großzügig sein und viele – auch temporäre – Angebote aufnehmen.

Projektablauf

Nach vielen Anläufen zur Umgestaltung wurden ab 2021 mit dem „Open Space“ Möglichkeiten zur Platz-Belebung durch vielseitige Angebote erprobt. Wie diese dauerhaft umgesetzt werden können und gleichzeitig auch die vielen anderen Anforderungen an den Platz – von der Klimaanpassung bis zur Neuordnung des Wochenmarkts –, sollte ein Architekturwettbewerb zeigen.

Im Nachgang wurde das Wettbewerbsergebnis in der Öffentlichkeit kritisiert, vor allem die multifunktionale Landschaftsskulptur. Diese sollte Sitzgelegenheiten und Baumpflanzungen ermöglichen und gleichzeitig eine Fahrradrampe in den Bunker überdachen. Um die Kontroverse zu befrieden, wurde von dieser Variante Abstand genommen. Inzwischen liegt ein überarbeiteter Entwurf vor.

Auslobung eines internationalen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs mit Ideenteil, Vorstellung der Auslobung im Ortsbeirat Mitte und gegenüber Anrainern
November 2022 bis Mai 2023
Entscheidung und Auftragsvergabe an SOWATORINI Landschaft mit RB+P Landschaftsarchitekten und Christoph Hesse architects
Dezember 2023
Überarbeitung des Wettbewerbsergebnisses und Ausführungsplanung
Februar 2024 bis Frühjahr 2025
Geplanter Baubeginn
noch nicht datiert

Beschreibung

Die drei Planungsbüros SOWATORINI Landschaft, RB+P Landschaftsarchitekten und Christoph Hesse architects, die 2023 den Wettbewerb zur Umgestaltung des Domshofs gewonnen hatten, wurden Anfang 2024 mit einer Umplanung beauftragt, die den Qualitäten des Gesamtentwurfs treu bleibt.

Erste sichtbare Veränderungen auf dem Domshof sind bereits heute spürbar, denn die Universität Bremen ist mit 2.500 Studierenden in das Gebäude der ehemaligen Landesbank eingezogen. Mit dem Umbau des Platzes ist noch 2027 zu rechnen.

Visualisierung des neuen Domshof

Credit: Wirtschaftsressorts / SowaTorini

Visualisierung des neuen Domshof aus der Vogelperspektive

Credit: Wirtschaftsressorts / SowaTorini

Der Domshof im Winter 2023

Credit: Projektbüro Innenstadt Bremen / Christian Burmester

Zuständigkeiten

Projektträger:in

Senatsressort für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Ort

Domshof

Projektbüro

Kooperationspartner der Akteur:innen

Finanzierung

Stadtgemeinde Bremen, vrsl. 4-5 Mio.

Akteur:innen

Senatsressort für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung Bremen WFB

Die zukunftsfähige Gestaltung des Domshofs liegt in der Verantwortung unterschiedlicher senatorischer Behörden. Während das Wirtschaftsressort die Federführung hat, sind Verkehrsfragen und gestalterische Grundsätze im Bauressort verortet. Die Wirtschaftsförderung Bremen soll die Umsetzung der oberirdischen Maßnahmen steuern, die Planung der Bunkernachnutzung ist seitens der BREPARK vorgesehen.

„Der einzigartige Domshof hat viele Anpassungen seiner Funktionalität und Erscheinung hinter sich. Nun sind, mit neuen Aufenthaltsqualitäten vor der Ostseite und für jüngere Zielgruppen sowie der Anpassung an den Klimawandel, diejenige des 21. Jahrhunderts dran.“

Carl Zillich, Geschäftsführung Projektbüro Innenstadt

Aktuelles

18.09.2025

Forum am Domshof: Kassenhalle wird Begegnungsort

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ZIZ-Programm

Foto Neues Eingangsportal "Forum am Domshof"
In der Innenstadt entsteht ein neuer dritter Ort: Die ehemalige Kassenhalle im Forum am Domshof wird bis Ende November 2025 für vielfältige Nutzungen und Veranstaltungsformate umgestaltet und zum Domshof hin geöffnet. Zugleich entwickelt die Universität Bremen ein Programm, das den Austausch mit der Stadtgesellschaft stärkt.
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15.05.2025

Open Space Domshof 2025: Ab Juni wird Bremens größter Platz wieder zum Treffpunkt

Neues

Konzertbühne des Open Spaces auf dem Domshof
Musik, Tanz, Genuss und Mitmachaktionen: Ab dem 6. Juni 2025 verwandelt sich der Domshof wieder in einen lebendigen Ort der Begegnung. Das Open Space Domshof startet in seine siebte Saison und bietet bis zum 23. August ein abwechslungsreiches, kostenloses Programm, das die Innenstadt belebt und Menschen zusammenbringt.
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14.11.2024

Eröffnung Forum am Domshof: Studieren im Herzen Bremens

Neues

Pressefoto zur Eröffnung des Forum am Domshof. Der Bürgermeister Andreas Bovenschulte zerschneidet das rote Band.
Rund einen Monat nach dem Studienbeginn für die rund 1.500 Jura-Studierenden wurde das Forum am Domshof am 14. November 2024 offiziell in der Innenstadt eröffnet. Darin sind der Fachbereich Rechtswissenschaft sowie einige Institute beheimatet.
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