Teilumzug der Universität Bremen an den Domshof

Neue Vielfalt
Ein Teil der Universität Bremen zieht vom Campus am Stadtrand in die Innenstadt. Mit dem Fachbereich Rechtswissenschaft ist die Uni dann ab dem Wintersemester 2024/25 unübersehbar auch im Centrum präsent. Damit verbindet sie sich noch stärker mit der Öffentlichkeit. Sie soll zur Belebung der Innenstadt beitragen.

Projektidee

Mit seinen 1.500 Studierenden und 160 Beschäftigten zieht der Fachbereich Rechtswissenschaft in die nicht mehr genutzte Landesbank Bremen am Domshof. Daher erhält der neue Uni-Standort den Namen „Forum am Domshof“. Der Umzug ergibt eine Win-Win-Situation für Universität und Stadt: Die Uni kann mitten in der Stadt rund 18.000 Quadratmeter Nutzfläche beziehen. Das sorgt für die seit Jahren angestrebte stärkere Verankerung in der City. Der Fachbereich Rechtswissenschaft hat viele Anknüpfungspunkte in der Stadt, wo es unter anderem das Amtsgericht, das Oberlandesgericht, das Landgericht und viele Anwaltskanzleien gibt. Die Nähe zur juristischen Praxis ist also exzellent. Die Stadt wiederum erhofft sich von dem Uni-Standort eine Belebung der Innenstadt. Außer dieser Fakultät ziehen noch zwei Institute vom Campus in die Innenstadt, das Zentrum für Arbeit und Politik (zap) und das Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW), sowie HERE AHEAD, die Anlaufstelle aller staatlichen bremischen Hochschulen für Geflüchtete.

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Projektablauf

Die Überlegungen, dass ein Teil der Universität vom Campusgelände an einen zentralen Standort zieht, gibt es schon seit vielen Jahren. Nachdem erste Überlegungen für eine Anmietung des ehemaligen Sparkassen-Areals am Brill nicht darstellbar waren, wurde nach alternativen Standorten gesucht. Mit dem ehemaligen Landesbank-Gebäude am Domshof wurde bald ein neuer Standort gefunden. Der erst 2017 eröffnete und zuletzt von der Nord/LB genutzte repräsentative Bau wurde für 30 Jahre für die Uni-Nutzung angemietet. Im November 2024 wird das „Forum am Domshof“ feierlich eröffnet. Die vergleichsweise wenigen Umbauarbeiten erfolgen im Frühjahr und Sommer 2024. Der Umzug der juristischen Bibliothek stellt die größte Herausforderung dar. Um das Juridicum werden Lernräume gruppiert. Die meisten Büros sind im jetzigen Zustand nutzbar.

Erste Überlegungen zur Verlagerung einzelner Bestandteile der Universität Bremen in die Innenstadt
Januar bis Dezember 2022
Senat und Universität beschließen Teilumzug an den Domshof
Februar 2023
Beginn Umbauarbeiten
Februar 2024
Eröffnung des Uni-Standorts „Forum am Domshof“
November 2024

Beschreibung

Der Standort am Domshof bietet für die Universität Bremen die Möglichkeit, sich im Zentrum der Stadt einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Bedeutung von Wissenschaft für das Land und die Stadt Bremen sowie für die Gesellschaft sollen Bremer:innen hier in einer Art Schaufenster erleben können. In der ehemaligen Kassenhalle können zukünftig Vorträge, Theater, Konzerte und Ausstellungen verschiedenste Themen aufgreifen und den wechselseitigen Transfer zwischen der Universität und den Bürger:innen stärken. Ab Herbst 2024 öffnet die Universität dann die Türen des Forums am Domshof und freut sich auf einen lebendigen Austausch ihrer Studierenden, Mitarbeitenden und allen Bremer:innen.

Renovierungsarbeiten in dem neuen Universitätsgebäude

Foto Credit: Universität Bremen / Felix Clebowski

Renovierungsarbeiten in dem neuen Universitätsgebäude

Foto Credit: Universität Bremen / Felix Clebowski

Renovierungsarbeiten im Foyer des neuen Universitätsgebäude

Foto Credit: Universität Bremen / Felix Clebowski

Foto Credit: Universität Bremen / Felix Clebowski

Zuständigkeiten

Projektträger:in

Universität Bremen

Ort

Ehemaliger Landesbank-Standort am Domshof 26

Projektbüro

Begleitung

Finanzierung

Anmietung

Akteur:innen

Universität Bremen mit diversen Senatsressorts

Das ehemalige NordLB-Gebäude bleibt im Besitz der Bank und wird von der Universität angemietet. Die Pläne für den Umbau entstanden in enger Abstimmung mit der Universität. Die Kosten trägt der Vermieter, also die NordLB.

„Ich bin optimistisch, dass das ein tolles Projekt wird. Durch die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern haben wir die Möglichkeit, uns als Hochschuleinrichtung der Öffentlichkeit ganz anders als bisher zu präsentieren.“

Frauke Meyer, Kanzlerin Universität Bremen